Das musst Du über Corona wissen

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Was ist Corona?

Corona ist ein Virus, also ein winzig kleiner Krankheitserreger, den man mit bloßem Auge gar nicht sehen kann. Es ist selbst für ein normales Mikroskop zu klein. Die Krankheit, die das Corona-Virus auslöst, heißt Covid-19 und bedeutet folgendes:

Co steht für Corona, das ist lateinisch und bedeutet Krone weil das Virus wie eine Krone aussieht

vi steht für Virus

d steht für Disease, das ist englisch und bedeutet Erkrankung

19 steht für das Jahr 2019, weil es letztes Jahr zum ersten Mal aufgetaucht ist.



So sieht das Virus unter einem speziellen Elektronenmikroskop aus. Bild: Health Protection Agency/dpa


Was macht Corona-Virus?

Das Corona-Virus verursacht zuerst Symptome wie bei einer normalen Grippe, d.h. Fieber, Halsschmerzen, Husten und Schnupfen. Wenn diese Grippe nicht auskuriert werden kann, kann es sein, dass sie nach 5 bis 6 Tagen eine Lungenentzündung verursacht. Das passiert meistens bei alten Menschen und bei Personen, die bereits krank sind. Für junge und gesunde Menschen ist das Virus nicht gefährlicher als eine herkömmliche Grippe, die Du sicher auch schon hattest, oder?

Von dem Zeitpunkt an, indem Du mit dem Virus in Berührung kommst bis Du krank wirst, kann es ein bis zwei Wochen dauern (Inkubationszeit), so lange geht es, bis sich das Virus in Deinem Körper eingenistet hat und Dich krank macht. Es kann aber auch sein, dass das Virus in Deinem Körper ist und Du nicht krank wirst. Dann hast Du Glück gehabt, aber dennoch kannst Du anderen Menschen damit anstecken. Also Vorsicht, auch wenn Du keine Symptome zeigst.


Woher kommt das Corona-Virus?

Das erste Auftreten von Corona war in Wuhan, das ist ein Ort in China. Viele infizierte Menschen hatten dort einen Markt für Wildtiere besucht. Forscher gehen davon aus, dass eine Fledermaus damit infiziert war und dann einen Menschen angesteckt hat. So eine Übertragung kann zum Beispiel passieren, wenn Menschen mit Blut oder Fleisch von infizierten Tieren Kontakt haben.





Und wie kam es dann zu uns nach Deutschland?

In akribischer Detektivarbeit hat man den Weg des Virus zurück verfolgt und folgendes aufgedeckt:

Ein Paar aus Wuhan, das infiziert war, hat eine Tochter. Diese Tochter machte eine Geschäftsreise von China nach Deutschland zum Hauptsitz ihrer Firma in Bayern. Dort hat sie viele Mitarbeiter angesteckt, bevor sie gemerkt hat, dass sie infiziert war. Diese Mitarbeiter haben wiederum viele Menschen angesteckt. Man geht davon aus, dass eine infizierte Person ca. 2 bis 3 anderer Personen ansteckt. Kennst Du das Schneeballsystem? So verbreitet sich auch das Virus.


Was kann man gegen eine weitere Verbreitung tun?

Gegen die Verbreitung gibt es von den Politikern angeordnete Maßnahmen, aber jeder Einzelne hat ebenfalls die Möglichkeit, dazu beizutragen, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet.

Menschen, die Corona haben, müssen in Quarantäne, d.h. sie müssen für eine bestimmt Zeit zuhause bleiben, damit sie niemanden anstecken können. Da es aber auch viele Menschen gibt, die mit dem Virus infiziert sind, aber nicht krank sind oder die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist, habe die Behörden beschlossen, Veranstaltungen oder Situationen, wo viele Menschen gleichzeitig an einem Ort sind, abzusagen oder zu umgehen. So kann verhindert werden, dass sich noch mehr Menschen gegenseitig anstecken. Das ist logisch, oder? Aus diesem Grund fällt auch die Schule aus.


Was Du tun kannst, um eine weitere Verbreitung zu verhindern

Abstand halten

Viren werden von einem Menschen zum nächsten Menschen übertragen. Zum Beispiel dann, wenn der kranke Mensch niest oder hustet. Dann können winzige Tröpfchen aus Mund oder Nase herumfliegen. Deswegen sollte man versuchen, von solchen Menschen ein bisschen Abstand zu halten: etwa so, dass man sich mit ausgestreckten Armen nicht berühren könnte.

Nicht die Hände schütteln

Beim begrüßen und verabschieden schüttelt man sich die Hände. Das sollte man gerade ebenfalls unterlassen, denn an den Händen haften nämlich viele Keime.

Hust- und Niesregel

Wer selbst hustet oder niest, sollte möglichst keine Tröpfchen verteilen. Am besten niest oder hustet man in ein Papiertaschentuch, das man danach sofort entsorgt. Hat man gerade kein Taschentuch da, kann man auch in die Armbeuge niesen oder husten.


Hände waschen

Das kennst Du ja sicher schon, aber zurzeit solltest Du vermehrt darauf achten, dass Du Dir häufig die Hände mit Seife wäscht. Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten sollte man sich die Hände reinigen. So wäscht man die Krankheitskeime ab. Auch wer mit dem Bus oder der Bahn gefahren ist, sollte zum Waschbecken. Denn dort, wo viele Menschen sind, kommt man leicht mit den Keimen in Kontakt. Beim Händewaschen gilt: Die ganze Hand einseifen, also auch den Handrücken, Fingerspitzen und Räume zwischen den Fingern. Danach gut abspülen und alle Teile der Hände gut abtrocknen. Forscher haben übrigens herausgefunden, dass beim Händewaschen die allermeisten Keime entfernt werden.


Nicht ins Gesicht fassen

Trotzdem können an den Händen noch ein paar Keime übrig bleiben. Wenn möglich, sollte man sich deswegen nicht an die Augen oder den Mund fassen. Sonst können die Krankheitskeime in den Körper gelangen und krank machen.


Und wenn ich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Symptome habe?

Wer Fieber, Husten oder Atemnot hat, sollte als erstes einen Arzt oder eine Ärztin anrufen und sich NICHT einfach in die Arztpraxis oder in ein Krankenhaus begeben. Wer wirklich mit dem Corona-Virus infiziert ist, könnte dort nämlich andere Patienten anstecken oder falls nicht, sich selbst infizieren. Um festzustellen, ob man infiziert ist, wird eine Probe aus den Atemwegen genommen, das kann z.B. Hustenschleim sein. Also das, was man ausspuckt, wenn man stark husten muss. Diese Probe wird dann im Labor auf das Virus untersucht. Falls es sich um Corona handelt, entscheidet der Arzt, was zu tun ist.

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